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Symptome bei Erwachsenen
- Unerträglicher,
ständiger Harndrang
- Gehäuftes
nächtliches Wasserlassen (z.B. alle 2 Std.)
-
Nach-tröpfeln nach dem Wasserlassen
- Harnblasenstottern
beim Wasserlassen (Blasenstein)
- Dünner,
geteilter Harnstrahl,
- Schwacher
Harnstrahl
- Fehlender
Druck beim Wasserlassen
- Schmerzen
oder Brennen beim Wasserlassen (Harnröhre/Blase)
- Harnblasenentleerungsstörungen
seit längerer Zeit
- Wiederkehrende
Blasenentzündungen
- Wiederkommende
Entzündungen der Prostata, Hoden und Nebenhoden
- Keine
oder zu geringe Urinausscheidung
- Harnverhaltung
mit starken Unterbauchschmerzen
- Unfreiwilliger
Urinverlust
- Inkontinenz
- Einnässen
(bei Mann und Frau)
- Sexualstörungen
z.B Erektionsstörungen, Impotenz
- Libidoverlust,
Abgeschlagenheit, Leistungsknick, Null - Bock,
Störungen im Hormonhaushalt
- Sichtbares
Blut im Urin
- Schmerzen in der Harnblase
- Trüber, übel riechender
Urin
- Ausfluss aus der Harnröhre
- Sichtbares Blut im Sperma
- Entzündung der Penisspitze/Harnröhre
(Bakterium/Virus/Pilz)
- "Luft- oder Milchpisser"
- Schmerzen im Unterbauch, Leisten
und Damm mit Fieber
- Nieren-Flanken-
Leistenschmerz (Kolik, Übelkeit, Erbrechen)
- Nierenschmerzen
mit Fieber
- Hoden, Nebenhodenschmerz mit Schwellungen
und Fieber
- Schmerzen, Druck und Ziehen im/am
Hoden
- Tastbare,
schmerzlose Verhärtung am Hoden
- Pendel- oder Gleithoden
- Schmerzlose Schwellung im Hodensack
(Wasserbruch)
- Vorhautverengung (Phimose)
- Penisschmerz beim Geschlechtsverkehr
(Penisverkrümmung/Vorhautbändchen)
- Penisverletzung beim Geschlechtsverkehr
(Penisfraktur)
- Unfruchtbarkeit
- Unerfüllter Kinderwunsch
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Unfreiwilliger Urinverlust
Kardinalsymptom der Speicherstörung
der Harnblase ist der unfreiwillige Urinverlust, der objektiv
nachweisbar ist. Aufgrund international geltender Richtlinien
wird die Inkontinenz nach symptomatischen, klinischen und
urodynamischen Kriterien klassifiziert.
D.h. eine Vielzahl von Untersuchungen müssen erfolgen,
um die genaue Ursache des unwillkürlichen Urinverlustes
zu finden. Erst nach exakter Diagnose und Abwägung
der Differentialdiagnose kann ein Behandlungskonzept erarbeitet
werden.
Diagnostik
- Krankengeschichte (Anamnese)
- Miktionsprotokoll
- Körperliche Untersuchung
- Labor- Urin- Hormonstatus
- Harnblasenspiegelung
- Röntgenuntersuchung
- Blasendruckmessung (Urodynamik)
Therapie
- Konservativ: Beckenbodengymnastik,
Gewichtsreduktion, Medikamente
- Operativ: Inkontinenzoperationen
(z.B. TVT-Bändchen)
Erektionsstörungen
Eine Erektionsstörung liegt dann
vor, wenn es dem Betroffenen nicht möglich ist, eine
für befriedigende sexuelle Aktivitäten ausreichende
Erektion zu erlangen und aufrecht zu halten.
Die Symptome können auf die verschiedensten Arten
erstmalig auftreten z.B.: Der Penis reagiert auf sexuelle
Reize oder Stimulation kaum oder gar nicht.
- Der Penis ist nicht steif genug,
um Geschlechtverkehr auszuüben.
- Die Erektion ist nur von kurzer
Dauer und lässt nach, ohne dass es zum Orgasmus kommt.
- Spontane nächtliche oder
morgendliche Erektionen fehlen.
Treten ein oder mehrere dieser Anzeichen
bei Ihnen öfter auf, sprechen Sie uns an, und wir
werden diskret versuchen, Ihnen zu helfen.
Diagnostik
- Einleitendes langes und vertrauliches
Gespräch (Einzel- oder Paargespräch)
- Körperliche Untersuchung
- Labortests
- Doppleruntersuchung der Blutverhältnisse
am Penis
- Im Bedarfsfall: Spezialuntersuchung
mit erektionsfördernden Medikamenten (SKAT
Therapie
Was können Sie tun :
Befindlichkeitsstörungen
z.B. Abgeschlagenheit
Viele Männer ab dem 45. Lebensjahr
sind nicht mehr so leistungsfähig und vital wie in
den früheren Jahren. Einer der Ursachen für dieses
'Missempfinden’ könnte ein altersbedingter Hormonmangel
sein (z.B. Testosteron).
Testosteron ist eines der wichtigsten Hormone des Mannes
(Sexualhormon). Es wird über einen Steuerungsmechanismus
im Gehirn in den Hoden gebildet und in das Blut abgegeben.
Es dient in jeder Lebensphase als sog. Botenstoff’
für wichtige Vitalfunktionen.
Diagnostik
- Testosteron-check im Blut
- weitere Untersuchungen
- ein Beratungsgespräch zur
Diagnosefindung
Weitere Infos
hier:
Männersache – Die Prostata (gutartige Vergrößerung)
Die Prostata (Vorsteherdrüse) gehört
zu den Sexualorganen des Mannes, liegt unterhalb der Harnblase
und umschließt ringförmig die hintere Harnröhre.
Altersabhängig kann das stetige Wachstum der Drüse
zu Problemen und Krankheitsbildern im unteren Harntrakt
des Mannes führen (gutartige [BPH] bzw. bösartige
Prostataerkrankung [PCA]).
Beschwerden:
- Schwacher Harnstrahl
- Restharn mit rezidivierenden Infekten
- Nachträufeln
- Häufiger Harndrang
- Häufiges nächtliches
Wasserlassen
- Schmerzen beim Wasserlassen
- Urinverlust (Überlaufblase)
- Sichtbares Blut im Urin
- Harnverhalt
Diagnostik:
- Körperliche Untersuchung
- Urin und Laboruntersuchung incl.
PSA
- Harnstrahlmessung
- Ultraschall
- Röntgen
- Endoskopie (Blasenspiegelung)
Therapie:
- Medikamentös: So lange wie
möglich
- Operation: Endoskopisch (TUR, LASER,
Vaporisation, TUNA etc.)
Offene Prostataoperation (Bauchschnitt)
Nach Ausschluss einer bösartigen Prostataerkrankung
(s. PCA) beraten wir sie individuell über sämtliche
Therapiemöglichkeiten innerhalb der Behandlung der
gutartigen Prostatavergrößerung (BPH). In der
Regel beginnt die Behandlung mit der Rezeptur geeigneter,
moderner Medikamente (alfa-1 Rezeptorenblocker und/oder
5-alpha Reduktasehemmer etc.). Sollte diese Medikamente
oder deren Kombination keine Abhilfe Ihrer Beschwerden
erzielen, würden wir mit Ihnen die modernen, operativen
Therapiemöglichkeiten besprechen.
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Blut im Urin (Mikro-, Makrohämaturie)
Blut im Urin, ob sichtbar (makro) oder
nur unter dem Mikroskop (mikro), schmerzlos oder verbunden
mit Beschwerden im oberen und unteren Harntrakt ist eines
der wichtigsten Leitsymptome des urologischen
Fachgebietes.
Krankheiten:
- Nierentumor
- Nierenbeckentumor
- Nierenentzündung
- Nierenstein
- Nierencyste, Cystenniere
- Tuberkulose
- Harnleitertumor
- Harnleiterstein
- Blasentumor
- Blasenstein
- Blasenentzündung
- Prostatavergrößerung
(BPH, PCA)
- Prostataentzündung
- Harnröhrenenge
- Harnröhrenstein
- Harnröhrenentzündung
Diagnostik:
- Körperliche Untersuchung
- Urinuntersuchung incl. Urinsedimemt
- Laboruntersuchungen incl. PSA
- Ultraschall
- Röntgen
- Endoskopie (Spiegelung: Blase,
Harnleiter, Nierenbecken)
Es besteht solange der Verdacht auf eine
bösartige Erkrankung bis der Tumor oder das Gegenteil
innerhalb der Untersuchungen gefunden bzw. ausgeschlossen
wurde.
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Nieren-Flanken-Leistenschmerz (Kolik,
Übelkeit, Erbrechen)
Die Behandlung des Steinleidens ist ein
weiter Schwerpunkt des urologischen Fachgebiets. Kolikartige
(wellenförmige) Schmerzen im Rücken,
Nierenregion, Flanke, Leistengegend bis hin zum äußeren
Genital ist ein Leitsymptom in der Urologie
und erste Hinweise auf diese Stoffwechselstörung.
Beschwerden:
- Dumpfe Lumbalschmerzen
- ‚Kreuzschmerzen’
- Heftige, wellenförmige Schmerzattacke
(Steinkolik), Unruhe, Übelkeit. Brechreiz, Darmträgheit
- Blut im Urin (sichtbar/nicht-sichtbar)
- Verstärker Harndrang bei tiefen
Steinen
- Fieber, Schüttelfrost bei
infizierter Steinerkrankung u. Harnstau
- Steinabgänge mit Schmerzen
in der Harnröhre
- Beschwerden beim Wasserlassen bei
Blasenstein
Diagnostik:
- Körperliche Untersuchung.
- Urinuntersuchung incl. Urinsediment
- Blutuntersuchung
- Ultraschall
- Röntgen
Therapie:
- Konservativ-medikamentös-Bewegung-Volumen
- ESWL
- Endoskopisch (Laserzertrümmerung,
mechanisch)
- Offene Operationen
- Rezidivprophylaxe
- Ernährungsberatung
Die Behandlung ist generell abhängig von Form, Lage
und Größe des Steines. Infizierte Harnstauungsnieren
bei blockierendem Harnleiterstein mit Fieber, Schüttelfrost
und Infektzeichen müssen notfallmäßig
behandelt werden. Ansonsten ist das primäre Ziel zunächst
die Schmerzfreiheit des Patienten. Die weitere Steintherapie
richtet sich nach Steingröße und Lokalisation.
Auszuschließen sind (Auswahl):
- Gallenkolik,
- Hinterwandinfarkt
- Niereninfarkt
- Akute Nierenentzündung
- Aortenaneurysma
- Appendicitis
- Darmdiverikel
- Ovarialcysten (gedreht)
- Hodentorsion
- Tumore
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Tastbare, schmerzlose Verhärtung am Hoden
Bösartige Neubildungen am Hoden
(Hodenkrebs) betreffen etwa 2% der jungen Männer in
Deutschland. Der Altersgipfel liegt bei 17-35 Jahren. Risikogruppen
sind u.a. junge Männer mit Hodenfehllagen bei der
Geburt (Pendel-, Leistenhoden). Erschwert wird die Diagnostik
durch einen verspäteten Arztbesuch, da Hodentumore
nicht schmerzhaft an Größe zunehmen.
Beschwerden:
- In der Regel keine!
- Schmerzlose, tastbare Verhärtung
am Hoden (Zufallsbefund)
Größenzunahme des Hodens
- Brustdrüsenschwellung beim
Mann
- Begleit-Wasserbruch, - Nebenhodenentzündung
(selten)
- Unklare Bauchschmerzen
- Gewichtsabnahme
- Luftnot bei Lungen-Tochtergeschwülsten
(Metastasen)
- Harnstauungsnieren bei großen
Tochtergeschwülsten (Metastasen)
Diagnostik:
- Körperliche Untersuchung
- Blutuntersuchung, Hodentumormarker
- Ultraschall
- Röntgen
- Operative Hodenfreilegung, Inspektion,
Biopsie
Therapie:
- Operativ: Hodenentfernung, Lymphknotenresektion
- Medikamentös: Poly-Chemotherapie
- Bestrahlung: Lymphabflusswege
Die Behandlung von bösartigen Neubildungen des Hodens
(Hodenkrebs) erfolgt streng nach den international geltenden
Leit-, bzw. Richtlinien. Die Behandlung
und Folgetherapie richtet sich an der Tumorgröße,
Tumoraggressivität, Tumorhistologie, nach dem Ausmaß
möglicher Metastasierung, Höhe der Tumormarker).
Hodenkrebs ist einer der wenigen Carcinome, die heute für
immer heilbar sind, auch wenn schon Tochtergeschwülste
(Metastasen) bei der Diagnose festgestellt werden.
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