FACHÄRZTE FÜR UROLOGIE
IN BAD EMS

 

 
 

Was machen wir
Ambulante Operationen
Operationen für Erwachsene
Operationen für Kinder
IGEL-Leistungen


 
 


IGEL - Individuelle Gesundheitsleistungen

Was ist das?
Warum zahle ich das selber?
Welche IGEL-Leistungen bieten wir an?


Im Krankheitsfall bietet Ihnen Ihre Krankenkasse im Regelfall einen weitgehenden Versicherungsschutz, so dass die angefallenen Kosten von der Kasse übernommen werden.

Es gibt aber eine Menge von ärztlichen Leistungen, die wir zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) empfehlen, die aber nicht im Leistungskatalog der Kassen aufgeführt sind bzw. durch die Gesundheitsreform gestrichen wurden. Daher dürfen wir derartige Leistungen nicht über Chipkarte abrechnen.

Wenn Sie eine oder eine Kombination von diesen individuellen Gesundheitsleistungen für sich oder Ihre Familie in Anspruch nehmen möchten, entsteht daher zwischen uns ein "privates Behandlungsverhältnis", was später von uns nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt wird. Eine Erstattung dieser entstandenen Kosten durch Ihre gesetzliche Kasse ist rechtens nicht möglich.

Welche IGEL-Leistungen bieten wir an:

 

Komplettvorsoge des Mannes – Prostatacarcinom- IGEL

Nur jeder 5. Mann in Deutschland nutzt die kostenlose, urologische Krebsvorsorge (GKV-Leistung)

Die gesetzliche Krebsvorsorge der Prostata erfolgt nur mittels einer Untersuchung durch den Finger des Arztes (Abtastung der Prostata DRE). Dadurch können bei ausreichender Übung nur etwa die Hälfte der Karzinome erkannt werden und ist daher unvollständig bzw. gefährlich. Tastbare Veränderungen an der Prostata sind heute ' Spätsymptome’ der Karzinomerkrankung.

Wir Urologen bieten Ihnen bessere, genauere und sensiblere Untersuchungsmethoden, um Ihre Krebsvorsorge zu optimieren: d.h., die Vorhersage zu spezifizieren, ob eine bösartige (maligne) Erkrankung vorliegt oder nicht.

Die von uns empfohlenen Zusatzuntersuchungen sind einmal die Bestimmung des Prostata Spezifischen Antigens im Blut (PSA), die transrektale Ultraschalluntersuchung der Prostata (TRUS) sowie die Ultraschalluntersuchung des vorderen und hinteren Bauchraumes (SONO: Leber, Nieren, Retroperitoneum, Harnblase).

Es ist zwischenzeitlich über ausgedehnte internationale Studien gesichert, dass die Kombination von DRE, PSA u. TRUS die Vorsorge um ein Vielfaches verbessert, und die Entdeckungsrate auf einen Prostatakrebs um 60-70% steigert (Prädiktiver Wert). Darüber hinaus ist diese Kombination internationaler Standard in der Krebsvorsorge des Mannes weltweit.

Durch die Einführung von PSA und TRUS wurden aufgrund der deutlich verbesserten Diagnostik mehr PCA weltweit gefunden (steigende Inzidenz). Die Betroffenen profitierten aber von der optimalen Früherkennung, da das PCA zufällig, d.h. ohne Symptome gefunden wurde, und in diesem Stadium eine Heilung optimale Chancen besitzt. Durch verbesserte Früherkennung und optimale individuelle Behandlungsalternative konnte weltweit die Todesursachen-Statistik-Prostatakrebs gesenkt werden (allein das Frühstadium ist heilbar).

Wir möchten Ihnen daher diese sinnvolle, vernünftige und vor allem qualifizierte Krebsvorsorge anbieten, da der Prostatakrebs (PCA) in der entsprechenden Todesursachen-Statistik für den Mann über 60 Jahre an 1. Stelle steht. Jährlich erkranken ca. 40.000 Männer neu an dieser Krebserkrankung in Deutschland.
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Ultraschall (Sonographie):

Die Ultraschalluntersuchung (SONO) des menschlichen Körpers ist eine schmerzlose, nicht-strahlenbelastende, harmlose Untersuchungsmethode, die dem darin geübten Mediziner schnell einen ersten Überblick über die Organsituation des jeweiligen Patienten verschafft.

Auffällig sind für uns von der Norm abweichende Lageanomalien bzw. Größenveränderungen der inneren Organe, die nicht mit der ‚normalen’ Anatomie des menschlichen Körpers vergleichbar erscheinen.

Speziell wir Urologen achten besonders auf Form, Lage und Größe der Nieren, Nebennieren, Harnblase, Prostata, Samenblasen, Hoden, Nebenhoden und des hinteren Bauchraum zur Beurteilung der Lymphknoten parallel der Körperschlagader.
Darüber hinaus ist die Sonographie fester Bestandteil des Nachsorgeprogramms bei bösartigen urologischen Tumorerkrankungen.


Zufallsbefunde im Ultraschall sind heilbar!
Ein wesentlicher Vorteil der Ultraschalluntersuchung der inneren Organe ist das zufällige Entdecken von z.B.: Lageanomalien der Nieren bei Neugeborenen und Kindern, Nierensteinen mit oder ohne Harnstauung, Blasentumoren, Hodentumoren, Prostatavergrößerungen bis hin zum zufällig entdeckten kleinen Nierentumor, d.h.: die Erkrankung wird entdeckt bevor sie Ihnen Beschwerden gemacht hat. Wir entdecken z.B. heute zufällig kleine, organbegrenzte bösartige Nierentumore im Anfangsstadium, ohne dass dieser bösartige Tumor zu Blutungen oder Flankenschmerzen geführt hat. Diese kleinen Tumoren können dann organerhaltend aus dem betroffenen Organ herausoperiert werden, ohne dass die ganze Niere geopfert werden muss. Danach ist der Patient von der zufällig entdeckten Malignom – Erkrankung geheilt.

In der Früherkennung liegt der entscheidende Vorteil der Sonographie.
Aus diesen Gründen empfehlen wir innerhalb der erweiterten oder kompletten Vorsorge immer die Sonographie mit zu machen, um rasch einen sog. Organcheck’ an sich vornehmen zu lassen
TRUS, PSA und SONO sind nicht Gegenstand der gesetzlichen Vorsorge
. Wünschen Sie, dass diese sinnvollen Untersuchungen bei Ihnen durchgeführt werden sollen, sprechen Sie uns an.
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Wir werden Zeit und Raum finden, Ihnen individuell zu helfen.

 

Sterilisation – Vasektomie – Abgeschlossene Familienplanung (IGEL)

Die dauerhafte Unterbindung bzw. Teilresektion beider Samenleiter beim Mann (Vasektomie) ist ein ambulanter, operativer Eingriff, der heute von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr getragen wird (Ausnahme: medizinische Indikation z.B. bei vererbbaren Erkrankungen).

Daher wird dieser Wunscheingriff’ incl. Vor- und Nachuntersuchung nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat vergütet.

Das erste Beratungsgespräch mit Ihnen in der Praxis ist eine Leistung, die wir über die Krankenkasse abrechnen dürfen.

Sollten Sie sich nach eingehender Beratung mit Ihrer Frau zur Durchführung der ambulanten Sterilisationsoperation entscheiden, werden danach sämtlich notwendigen Untersuchungen ‚privatärztlich’ mit Ihnen abgerechnet:

Eine Übersicht der zu erwartenden Kosten finden sie hier:

Leistungen
Preis in Euro
Blutentnahme u. Gerinnungsstatus
10.90
Operationsaufklärung-Beratung
10,30
Operation (ambulant, örtliche Betäubung plus Dormicum)
262.90
Histologische Begutachtung des entfernten Gewebes
63.90
Nachuntersuchung
21.42
Spermiogramm-Kontrolle (3xminimum)
20.10
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Hormonersatztherapie - aging male – der alternde Mann

Schlüssel zu Ihrer Lebensqualität
Viele Männer ab dem 45. Lebensjahr sind nicht mehr so leistungsfähig und vital wie in den früheren Jahren. Einer der Ursachen für dieses 'Missempfinden’ könnte ein altersbedingter Hormonmangel sein (z.B. Testosteron).


Was ist Testosteron?
Testosteron ist eines der wichtigsten Hormone des Mannes (Sexualhormon). Es wird über einen Steuerungsmechanismus im Gehirn in den Hoden gebildet und in das Blut abgegeben. Es dient in jeder Lebensphase als sog. Botenstoff’ für wichtige Vitalfunktionen des Jungen bzw. Mannes:
Heranwachsen, Geschlechtsreife, Pubertät, Muskelaufbau, Steigerung des Knochenstoffwechsels, psychisches Wohlbefinden, Lebenslust, Ausdauer, Aktivität, erfüllte Sexualität, Potenz, Libido etc.

Kennen Sie Ihren Testosteron-Spiegel?
Wenn Sie in der letzten Zeit einige der o.g. Befindlichkeitsstörungen an sich beobachtet haben, sollten Sie u.a. ihren Testosteron-Spiegel bestimmen lassen.Ein sog. Testosteron-check im Blut, weitere Untersuchungen und ein Beratungsgespräch zur Diagnosefindung können Ihnen helfen bzw. Klarheit verschaffen.
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Sollten Sie fragen dazu haben, sprechen Sie uns an.


Sexualstörungen

Erektionsschwäche – Impotenz – Vorzeitiger Samenerguss

Was sollte/muss ich vorab wissen?
Maßnahmen zur vielschichtigen Ursachenabklärung und deren Behandlung einschließlich notwendiger psychotherapeutischer Leistungen bei Erektiler Dysfunktion (ED) sind Gegenstand des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkasse (z.B. Erstkontakt in der Sprechstunde).

Sind bei dem GKV-Versicherten keine krankhaften Ursachen bekannt, wird die ärztliche Leistung (z.B. Gespräch, Untersuchung, Beratung, Therapieempfehlung) als eine individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) berechnet (Privatrechnung).

Darüber hinaus dürfen sog. Potenzpillen’ wie z.B. Viagra, Cilais, Levitra entsprechend der Neufassung der Arzneimittelgesetzgebung vom Sept. 1998 nicht auf Kassenrezept verschrieben werden. Sie erhalten von uns im Bedarfsfall ein Privatrezept über eine für Sie angepasste, individuelle Tablette und/oder Spritze (SKIT/SKAT-Behandlung).

Einleitung
Für die meisten Männer gehört die Erektion ganz selbstverständlich zu ihrer Identität. ‚Potent’ sein, bedeutet männlich sein. Ein ausgefülltes Sexualleben ist ein Garant für eine stabile Partnerschaft. Treten Erektionsstörungen auf kann es die Partnerschaft belasten. Man(n) hat plötzlich ein 'Kratzer’ im Liebesleben. Das Selbstwertgefühl des Betroffenen schwindet. Rat- und Sprachlosigkeit sind die Folgen.

Erektionsstörungen sind keine ungewöhnliche Erscheinung. Die Häufigkeit nimmt zwar mit dem Alter zu, ist aber keine zwangsläufige Folge des Alters und kann ebenso jüngere Männer treffen. Ca. 5 Millionen Männer in Deutschland ‚leiden’ unter diesem Problem. Der selbstaufgelegte Erfolgsdruck bewirkt oft das Gegenteil, der Mann tritt früher oder später den sexuellen Rückzug an.

Erektionsstörungen sind heute kein Tabuthema. Sprechen sie offen mit Ihrem Sexualpartner und scheuen Sie nicht den Weg zu Ihrem (Männer)Arzt.


Was sind Erektionsstörungen?
Eine Erektionsstörung liegt dann vor, wenn es dem Betroffenen nicht möglich ist, eine für befriedigende sexuelle Aktivitäten ausreichende Erektion zu erlangen und aufrecht zu halten.
Die Symptome können auf die verschiedensten Arten erstmalig auftreten z.B.:Der Penis reagiert auf sexuelle Reize oder Stimulation kaum oder gar nicht.

  • Der Penis ist nicht steif genug, um Geschlechtverkehr aus zu üben.
  • Die Erektion ist nur von kurzer Dauer und lässt nach, ohne dass es zumOrgasmus kommt.
  • Spontane nächtliche oder morgendliche Erektionen fehlen.

Treten ein oder mehrere dieser Anzeichen bei Ihnen öfter auf, sprechen Sie uns an, und wir werden diskret versuchen, Ihnen zu helfen

Risikofaktoren und mögliche Ursachen des Problems

  • Schäden an den Blutgefässen (Durchblutungsstörungen)
  • Diabetes mellitus (Durchblutungsstörungen/Nervenschäden)
  • Schäden des Nervensystems (neurologische Erkrankungen, Lähmungen, Operationsfolgen)
  • Hormonelle Störungen (Testosteronmangel, Schilddrüsenerkrankungen, der alternde Mann)
  • Unfälle/Operationsfolgen im kleinen Becken des Mannes
    Nebenwirkungen medikamentöser Behandlungen
  • Psychische und/oder psychosomatische Erkrankungen
    Psychologische Ursachen (Beziehungsproblem, Stress, Depressionen, Versagensängste)
  • Lebensstil (Rauchen, Alkohol, mangelnde Bewegung)

Diagnose
Ihr Arzt ist ein verlässlicher Partner bei der Erkennung und Behandlung von Erektionsstörungen. Teilen Sie ihm mit, was Sie beschäftigt – er wird Sie verstehen.

Sie müssen sich nicht verstecken, andere Männer haben dieses Problem schließlich auch

  • Einleitendes langes und vertrauliches Gespräch (Einzel- oder Paargespräch)
  • Körperliche Untersuchung
  • Labortests
  • Doppleruntersuchung der Blutverhältnisse am Penis
  • Im Bedarfsfall: Spezialuntersuchung mit erektionsfördernden Medikamenten (SKAT)

Behandlungsmöglichkeiten und Therapie

Was können Sie tun :

  • Sprechen Sie mit dem Partner
  • Verbessern Sie Ihren Lebensstil (z.B. weniger Rauchen, weniger Alkohol, Stressabbau)
  • Verbessern Sie Ihr seelisches Gleichgewicht
  • Steigern Sie Selbstwertgefühl

Was können wir tun:

  • Medikamentöse Therapie (z.B. PDE-5 Hemmer/ SKAT-Spritzentherapie)
  • Gesprächstherapie (Sexualtherapie)
  • Verhaltenstherapie

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